Was das Gähnen bewirkt (NL 6-2018)

 

  • Vermehrter Tränenfluss stellt sich ein. Die Tränenflüssigkeit ist salzig und sie ist zudem mit einer antibakteriellen Wirkung ausgestattet – so hält sie das Auge feucht und schützt vor Infektionen.
  • Die Nase beginnt zu laufen. Die gesteigerte Sekretion reinigt die Nase und schützt die Schleimhäute vor Austrocknung.
  • Speichelfluss. Die vermehrte Tätigkeit der Speicheldrüsen im Mund unterstützt die Verdauung.
  • Das Zwerchfell, unser Hauptatemmuskel, wird gelöst und kann frei schwingen – das kommt einem erleichterten Atemfluss zugute.
  • Stress löst sich 
  • Wohlbefinden entsteht 
  • Der Atem wird angeregt und kann sich im ganzen Rumpf bis zum Becken Raum nehmen
  • Gähnen vor dem Einschlafen entlässt und entspannt in den  Schlaf
  • Gähnen am Morgenbringt Wachheit und Frische
  • Gähnen ist höchst ansteckend. Vermutlich sind an der Ansteckung mehrere Bereiche im Gehirn beteiligt – unter anderem die Spiegelneuronen. Nicht nur uns Menschen steckt es an sondern auch Tiere.  Es reicht schon, wenn man einen Artikel über das Gähnen liest.

 

Das ist insofern eine unvollständige Aufzählung, als sie durch Ihre eigenen Erfahrungen sicher noch erweitert werden kann.

Ich lade Sie ein, die vielfältigen Wirkungen des Gähnens bei sich selbst zu erforschen.

Sollte es Ihnen alleine nicht so recht gelingen - in den Kursen von AtempädagogInnen kommt dem Gähnen ein wichtiger Stellenwert zu – Sie können unter fachkundiger Leitung die vielfältigen Wirkungen erfahren.

Gähnen ist so gesehen ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsvorsorge!