Erfahrungsbericht der Klientin Verena Gradauer (NL 2-2019)

 

„Während unserer Atemeinheiten genieße und schätze ich die Übungen zum unteren Atemraum sehr. Es tut mir gut mich verwurzelt und mit dem Boden verbunden zu fühlen. Sicherheit und Stabilität in meinem Körper wahrzunehmen lässt mich gut ankommen. So bin ich fast jedesmal überrascht welche frisch belebende Wirkungen Übungen des oberen Atemraumes in mir auslösen.

 

Eine meiner absoluten Lieblingsübungen ist das Achselhöhlen dehnen. Schon nach ein, zwei Schwüngen muss ich lächeln, es stellt sich sofort eine fröhliche Heiterkeit bei mir ein. Beim Nachspüren nehm ich dann besonders viel Leichtigkeit, das Gefühl von Freiheit wahr. So als könnte ich fliegen.

Auch die Übung Achselhöhle begreifen genieße ich sehr. Ich kann danach sehr intensiv viel Raum in den Achseln wahrnehmen und bemerke im Unterschied zur anderen Seite, wie sehr die ungeübte Höhle am Körper und Arm klebt. Das Gefühl, freier zu atmen und eine gewisse Ruhe stellen sich ein.

 

Eine andere Übung dazu ist Schultern kreisen. Eigentlich so einfach und im Alltag leicht durchzuführen. Und doch bringt das bewusste Ausführen eine andere Qualität mit sich. Ich fühle mich sofort ruhiger, muss tief durchatmen, und ein Gefühl der Nähe zu mir selbst breitet sich in mir aus. Um den Schultergürtel herum ist auf einmal viel Platz und jegliche Last scheint abgefallen.

 

Die letzte Übung, die ich nennen möchte, ist das Nnn-Nönö-Tönen. Es ist für mich eine gute Übung zum Abschließen, da sie nach meinem Befinden, den ganzen Körper wieder verbindet. Das Tönen löst in mir angenehme Schwingungen von den Beinen durch den ganzen Körper bis in den Kopfbereich aus. Im Kehlbereich spüre ich viel Raum und Weite, ein Lächeln kommt auf meine Lippen und ich fühl mich ruhig und gut verbunden von oben bis unten.“